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Erfolg auf Lieferschein bitte!

Kinder haben eine ganz einfache Logik: „Ich brauch was, das hole ich mir und dann hab ich es!“ Eigentlich ganz einfach – oder? Je älter – desto leider nein! Als ich 5 Jahre alt war, wusste ich es – und dann im Laufe meines Lebens hatte ich darauf vergessen:

 

Meine Eltern betrieben zu dieser Zeit ein Restaurant und hatten deshalb auch nicht viel Zeit für mich. Ich hatte damals bereits etwas, was man heute wohl eine zielgerichtete Persönlichkeit nennt. Vermutlich fiel es mir deshalb nicht schwer, für das zu sorgen, was ich brauchte (als Erwachsener vergisst man oft, wie einfach das Prinzip sein kann).

 

Im Winter ging ich damals stundenlang Eislaufen (heute unvorstellbar, dass ein Mädchen mit etwa fünf Jahren das alleine tut). Ich hatte Spaß daran, und meine Eltern konnten sich währenddessen um ihre Gäste kümmern. Hin und wieder beobachtete ich das rege Treiben im elterlichen Betrieb. Es kamen Lieferanten und lieferten bestellte Ware, ließen sich einen Zettel dafür unterschreiben und es kamen Gäste die bestellten Speisen und Getränke und zahlten dafür). 

 

Foto: Eva Emaden, pixabay.com
Foto: Eva Emaden, pixabay.com

Eines Tages bemerkte ich, dass mir meine Eislaufschuhe zu klein geworden waren. Ich passte einfach nicht mehr richtig in die Schuhe und meine Zehen und Füße pochten heftig. Zuhause erzählte ich davon, dass mir meine Schuhe zu klein geworden waren und ich neue – oder zumindest größere – benötigte. Ich erwähnte dies gefühlte 1.000 Male – doch niemand hörte mir zu - und es geschah nichts.

 

Ich wurde einfach nicht gehört!

Unbedarft ging ich in ein Sportgeschäft im Ort. Ich ließ mir Eislaufschuhe in der richtigen Größe bringen, probierte diese und prüfte, ob auch alle Zehen genügend Platz hatten. Dann ging ich zur Kassa und sagte zur Verkäuferin, dass sie mir die Schuhe mit einem Lieferschein einpacken soll (das Wort „Lieferschein“ kannte ich von den Lieferanten meiner Eltern). Ich schleppte das schwere Paket nach Hause und präsentierte voller Stolz meine neuen Eislaufschuhe. Ich hatte selbst dafür gesorgt, das zu bekommen was ich brauchte!

Naja, der Zuspruch dafür hielt sich bei meinen Eltern in Grenzen – ABER: Ich hatte neue und passende Eislaufschuhe!

 

Foto: Lorri-Lang, pixabay.com
Foto: Lorri-Lang, pixabay.com

„Ich brauch was, das besorge ich mir und dann hab ich es!“

Machst du das auch so in deinem Leben, dass du dir ganz einfach besorgst, was du brauchst? „Zack, zack – her damit und fertig!?“

 

Oder geht´s dir, wie es mir später im Leben ergangen ist?

Irgendwann - viel später in meinem Leben bin ich an einem Punkt gelandet, wo ich wieder das Gefühl hatte, in zu engen Schuhen des Lebens zu stecken. Ich wusste nicht, wie ich mir jetzt „passende Schuhe“ beschaffen sollte. Ich fühlte wieder die pochende Enge von damals in meinen viel zu kleinen Eislaufschuhen! Und weil ich nicht wusste, wie ich mich aus dieser Situation befreien konnte, wartete ich einfach beharrlich ab, bis sich die Situation von alleine ändern würde (man nennt es auch Erstarrung – was sich ungefähr so anfühlt, wie halbtot zu sein ;-). 

 

An manchen Tagen funktionierte das ganz gut. Aber tief in meinem Innersten, fühlte ich mich genervt, unglücklich, latent unzufrieden und leer. Zurückblickend kostete meine Schonhaltung so viel Energie, dass ich keine Kraft mehr dafür aufbringen konnte, diese Situation in eine andere Richtung zu lenken.

 

Ich ahnte es: Wenn ich so weitermache, werde ich nicht bekommen, was ich brauche. Ich wartete unablässig auf „meine“ Lieferung, blieb unter meinen Möglichkeiten und meine Zehen taten – metaphorisch gesprochen - wieder höllisch weh!

Foto: Michael Gaida, pixabay.com
Foto: Michael Gaida, pixabay.com

Und dann erinnerte ich mich durch die Erzählung meiner Mutter wieder an die Geschichte mit den Eislaufschuhen auf Lieferschein. Entschlossen ging ich wieder los und besorgte das was ich brauchte. Ich probierte unterschiedliche Modelle und Methoden, experimentierte was funktioniert - und was nicht. Letztendlich fand ich meinen Weg und konnte meine damalige Situation erheblich verbessern. Allmählich kam das Gefühl zurück, mein Leben im Griff zu haben. Heute bin ich da, wo ich damals sein wollte. Und es fühlt sich verdammt gut an!

Finde die passenden Schuhe für dich

Foto: Gundula Vogel, Pixabay
Foto: Gundula Vogel, Pixabay

Meine Erfahrung und die effektivsten Schritte auf diesem Weg habe ich zu einzelnen Modulen in einem Coaching-Paket zusammengefasst. Mit diesen kompakten Schritten konnte ich meine Situation deutlich verbessern. Heute erreiche ich den erwünschten Erfolg und meine geplanten Ergebnisse und gehe dennoch nicht in meiner Arbeit unter! Das macht so richtig Spaß :-).

 

Mit nur wenigen Klicks, kannst du die passenden Schuhe für dein Leben besorgen. Wenn du mehr erreichen willst – ungeachtet dessen, auf welchen Punkt du zur Zeit stehst und den Herausforderungen die du bewältigen sollst- dann lass uns darüber sprechen!

 

Hier geht´s zum Lieferschein für dein passendes und erfülltes (Berufs-)Leben

 

 

PS: Wenn du wieder neuen Schwung auf das Eis deines Lebens bringen willst und dich souverän darauf bewegen möchtest, dann lass uns gemeinsam eine Strategie dafür entwickeln!

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