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Frust im Job

So löste ein Coaching Christines gedankliche Handbremse

In einer schwierigen Lebens- oder Arbeitssituation möchten die meisten Menschen, dass sich ganz schnell etwas ändert. Viele stehen aber unbewusst auf der Bremse – durch eigene Gedanken, die sie am Vorwärtskommen hindern.

Beim Coaching zeige ich Ihnen, wie Sie die Bremse lösen und Ihren Motor wieder in Gang bringen. Heute habe ich ein Praxisbeispiel für Sie: Erfahren Sie hier, wie meine Klientin Christine nach dem Frustjob ihren Traumberuf gefunden hat.

Devise: durchhalten statt sich freuen

Als Christine zu mir ins Coaching kommt, ist sie extrem frustriert. Die Firma, in der sie seit 20 Jahren arbeitet, wurde komplett umstrukturiert. In der neu zugeteilten Position fühlt sie sich nicht wohl und sie findet ihren Platz im Kreise ihrer Kollegen nicht. Ihr Mann ermutigt sie durchzuhalten. Ihre Freundinnen meinen, sie müsse doch froh um diesen Job sein, schließlich gingen bei der Neustrukturierung einige Arbeitsplätze flöten.

Mit Selbstvorwürfen in der Sackgasse

Das ist Christine klar. Aber diese Tatsachen bringen sie nicht weiter. Sie ist unglücklich und fühlt sich hilflos:  „Der neue Job brennt mich aus“, erzählt sie mir unter Tränen. Gleichzeitig plagen sie Schuldgefühle. Schließlich hat sie vieles, wovon andere nur träumen. Eine gute Ehe mit einem erfolgreichen Mann, einen gut bezahlten Job. Darf man sich da überhaupt beklagen?
Christine ist verzagt und kann seit Wochen nicht mehr schlafen. Sie wirkt zerbrechlich, geschwächt, beladen mit Selbstvorwürfen, weil sie es nicht allein schafft, aus der Sackgasse zu finden. „Ich weiß ja nicht einmal mehr, wer ich bin und was ich möchte!“ Christine ist verzweifelt und versteht nicht, wie es so weit kommen konnte.

Muss ich es allen anderen recht machen?

Die berufliche Umstellung hat sie enorm viel Kraft und Energie gekostet. Im Coaching-Gespräch stellt sich heraus, dass sie ihr halbes Leben darauf gepolt war, es allen recht zu machen. Unbewusst achtete sie ständig darauf, was andere von ihr halten. Bin ich eine gute Mutter, Ehefrau, (Schwieger-)Tochter, Assistentin, Freundin, Nachbarin?
Bei Christine ging es nie darum, was ihr selbst Spaß macht und Befriedigung bringt. Für sie stand immer das „Durchhalten“ an oberster Stelle – um bestimmte Kriterien zu erfüllen.
Um dem Leiden im Job zu entkommen, bewirbt sie sich auf die nächstbeste freie Stelle im angestammten Betrieb. Aber schon bald zeigt sich: Die Arbeit in der anderen Abteilung ist auch nicht das „Gelbe vom Ei“. Jetzt schon wieder die Abteilung wechseln, wie sieht das denn aus? Christine verbietet sich diesen Gedanken.

Geht gar nicht - so etwas tut man nicht!

Im Coaching arbeiten wir daran, ihre mentale Blockade zu lösen, die durch ihr Regel- und Bewertungsdenken entstanden ist. Als erstes verabschieden wir die Bewertung „So etwas tut man nicht“ (zweimal hintereinander den Job wechseln). Dieses Denken hat sich Christine als Kind angeeignet. Damals erhielt sie nur dann Zuwendung von Erwachsenen, wenn sie lieb und nett war und keine „Zicken“ machte.

Heut bin ich mal „ungezogen“

In unseren Gesprächen lernt Christine ihr Bewertungsdenken loszulassen. Sie kann die Situation aus einer anderen Perspektive sehen – und erlaubt sich jetzt, auch mal „ungezogen“ zu sein - in dem Wissen, trotzdem der liebenswerte Mensch zu bleiben, der sie ist.

 

Nach diesem Fortschritt wagt Christine, eine neue Bewerbung abzugeben. Die folgende Absage erschüttert allerdings ihr Selbstvertrauen erneut. Und auch als ihr neuer Chef sie als Assistentin verschmäht, reagiert sie tief gekränkt.

Es geht nur um mich und meine Ziele

Im Coaching kann sie ihre Gefühle endlich benennen und sich davon abgrenzen. Wir arbeiten daran, Rückschläge nicht persönlich zu nehmen, sondern das Positive daran zu erkennen und für sich zu nutzen. Außerdem lernt Christine, sich nicht mehr so viel um „das Außen“ zu kümmern („Was halten die anderen von mir?“). Sie fokussiert ihre Energie nun mehr auf ihr Inneres („Was will ich wirklich und wie kann ich es erreichen?“).
Christine erkennt allmählich die Mechanismen, mit denen sie sich bisher selbst gedanklich ausgebremst hat. Nun kann sie mit dem Grübeln und den Selbstzweifeln abschließen. Langsam lichtet sich ihr „Schmerz-Nebel“. Als Coach lenke ich ihren Blick auf ihre Stärken und Fähigkeiten.

Selbstbewusstsein ist sexy

Nun weiß Christine ganz genau, was sie wirklich will. Sie geht den Jobwechsel erneut an. Ihre Bewerbung ist wohl durchdacht und selbstbewusst formuliert. Diesmal tritt sie nicht als Bittsteller auf, sondern stellt ihre Stärken klar in den Vordergrund. Ergebnis: Sie muss nicht um einen Job kämpfen, sondern kann sogar zwischen zwei angebotenen Stellen wählen. Welche Aufgabe passt am besten zu mir? Christine überlässt nichts dem Zufall und bucht ein Entscheidungs-Coaching.

 

Heute arbeitet sie in einer Abteilung, in der sie sich wirklich wohlfühlt. Sie kann sich mit ihrem Aufgabenbereich identifizieren. Im neuen Kollegenteam ist sie gut integriert und wird als Bereicherung geschätzt.

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